Xbox 360 bekommt ein Auge

Ab morgen im Handel, heute schon im USB-Port meiner Xbox 360: die Xbox Live Vision. Eigentlich nur eine handelsübliche Webcam in 360-typischer weisser Verpackung, aber natürlich Microsoft-proprietär umgebaut so das nur diese mit der Konsole benutzt werden kann.

Über den etwas überzogenen Preis von 80€ für das Gold-Paket ärgert man sich natürlich schon etwas, aber wenn man bedenkt das der mitgelieferte Code für 12 Monate Xbox Live alleine schon rund 60€ kostet und ausserdem noch ein Headset, 200 Microsoft-Punkte und drei Spiele dabei sind, dann kostet die Kamera nur noch weniger als 20€. Und wenn man dann noch miteinbezieht, dass es dieses Gold-Paket in Deuschland garnicht geben wird, man also 50€ für Kamera und Headset alleine zahlen muss, dann fühlt man sich wieder im Vorteil gegenüber all denen die das normale Paket in den nächsten Tage regulär im Laden kaufen werden … den Strafbestand des Selbstbetrugs erfülle ich damit noch nicht, oder?

Soviel dazu, ich bin mal gespannt was in Zukunft alles auf den Markt kommt um der guten, alten EyeToy-Reihe der Playstation Konkurrenz zu machen – das mitgelieferte Spiel “Totemball” ist schon ein lustiger Ansatz, durch Bewegen der Arme muss man einen Totempfahl durch die Gegend steuern, wobei man einem gewissen Cornholio nicht ganz unähnlich sieht.

Abgesehen von der Möglichkeit nun auch Video-Chats zu führen ist eins der besten Features aber endlich die hässlichen Gamercard-Icons durch selbst aufgenommene Bilder zu versehen – was nicht unbedingt heisst das sie dadurch weniger hässlich werden, aber zumindest individueller.